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Hermann Bigelmayr (*1958) Auferstehungskreuz

„Da kam auch Simon Petrus, der ihm gefolgt war, und ging in das Grab hinein. Er sah die Leinenbinden liegen.“ (Joh 20,6)
Tod und Auferstehung – mit diesem zentralen Thema christlichen Glaubens setzt sich Hermann Bigelmayr in einer Installation während der Fasten- und Osterzeit 2018 in der Kirche St. Coloman in Harting auseinander. Das Besondere an dieser skulpturalen Darstellung:

Einzug Christi in Jerusalem, 1220 - 40

Das prächtige spätromanische Relief stellt szenisch reichhaltig den Einzug Christi in Jerusalem dar. Versatztechnik und Quaderverband bezeugen, dass es sich um den originalen Platz des lombardisch beeinflussten Steinmetzwerks am Portal handelt, welcher auch durch das Thema selbst naheliegt. Auf dem rechten, quadratischen Block erscheint auf einem Esel reitend der segnende Christus.

Manfred Sillner (*1937)
Jesus und die Samariterin, 1999

Die Graphik von Manfred Sillner zeigt Jesus und die Samariterin, wie sie am Brunnen im Regensburger Dom dargestellt ist. Der Brunnen stand möglicherweise schon um 800 als öffentlicher Brunnen am Rande der ehemaligen römischen Hauptstraße, der »Via Aquarum«, in Regensburg und wurde beim gotischen Neubau der Kathedrale St. Peter bewusst ins Innere des Doms mit einbezogen.

Sog. Wolfgangskamm, um 1100

Ein für ein Domschatzmuseum ungewöhnliches Ausstellungsstück ist der Kamm aus Elfenbein, der wohl um 1100 in Süditalien entstanden ist. Es handelt sich um einen schlichten, flachen Doppelkamm in Rechteckform mit sehr niedrigem Mittelteil und breiten seitlichen Wangen.
Zugehörig ist ein (allerdings erst aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts stammendes) Lederetui mit abziehbarem Deckel, welches mit feinen eingeprägten Pflanzenmuster auf gekörntem Grund verziert ist: reich bewegte, spiralig geschwungene und vielfältig auslappende Blattrankenmotive beleben die Fläche.

Sabine Angerer (*1969)
WELCOME - Herzlich willkommen (oder lieber doch nicht), 2016

Die Installation irritiert: Auf den ersten Blick scheint ein aus Stacheldraht gefertigter Vorhang den Weg zu versperren. Erst auf den zweiten Blick wird deutlich, dass keine Gefahr besteht, sich zu verletzen: Der Vorhang besteht aus Fäden aus weicher Wolle. Davor auf dem Boden liegt ein Türvorleger mit der Aufschrift

Hans-Jürgen Bröckl (*1956)
Fegfeuer, 1985

Das Ölgemälde setzt auf beeindruckende Weise den Begriff "Fegfeuer" - lateinisch "purgatorium", zu deutsch "Reinigungsort" - in eine moderne Formensprache um:

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