0941 / 597-2530 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Obermünsterplatz 7 - 93047 Regensburg

Das original MISEREOR-Hungertuch

Das MISEREOR-Hungertuch 2021 „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ von Lilian  Moreno Sánchez © MISEREOR - © Härtl/MISEREOR

Seit über 30 Jahren ist das sogenannte "Hungertuch" fester Bestandteil der MISEREOR-Fastenaktion. 2021 wurde es von der chilenischen Künstlerin Lilian Moreno Sánchez gestaltet. Vom 17. März bis 4. April 2022 wurde es in der Galerie St. Klara ausgestellt und damit erstmals in Regensburg gezeigt.

Basis des Kunstwerkes ist das Röntgenbild eines gebrochenen Fußes. Die Aufnahme gehört zu einer Person, welche bei einer Demonstration gegen die ungerechten politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in Santiago de Chile von der Polizei schwer verletzt worden ist. Das Bild steht stellvertretend für alle Menschen, die an allen Orten der Welt "gebrochen" und "zertreten" werden. Es ist damit aktueller denn je. Auf dem Kunstwerk ebenfalls zu sehen sind jedoch Zeichen der Hoffnung. Ein Fuß bedeutet immer auch "Aufbruch" und "Bewegung".

Ein göttlicher Funke für St. Ulrich

Der renommierte Maler, Grafiker und Bildhauer Markus Lüpertz hat vom 11. September bis 31. Oktober eine Auswahl seiner Werke in der Regensburger Ulrichskirche gezeigt.
Anlässlich seines 80. Geburtstags präsentierte der Künstler zum einen seine Gipse – Köpfe, statuettenartige Werke sowie die monumentalen Ganzfiguren. Zweiter Ausstellungsschwerpunkt waren die Glasarbeiten, Entwurfszeichnungen und Werkkartone von Kirchenfenstern, die in Originalgröße zu sehen waren.

Der Titel der Ausstellung „Der göttliche Funke II“ nimmt Bezug auf die Begeisterung des Künstlers mit dem Licht zu malen - erst das Licht bringt Fenster und Figuren zum Leuchten. So wurden Lüpertz´s Glasarbeiten im Kirchenraum so beleuchtet, dass sich farbiges Licht auf den weißen Oberflächen der Skulpturen spiegelte.

"Vom Scheitern eines anberaumten Massenmordes - Bulgarien 1934 - 1944"

Sucht man nach Beispielen von „Best Practice“ in der Geschichte kommt man um Bulgarien in den 30er und 40er Jahren nicht herum. Bulgarien bindet sich früh Schritt für Schritt durch eine Vielfalt bulgarisch-deutscher Verträge in die verbrecherische Politik Nazideutschlands ein. Darunter befindet sich auch ein Abkommen, das die Deportation sowohl der jüdischen Bulgaren als auch der sich in Bulgarien aufhaltenden ausländischen Juden in die Vernichtungslager in Polen vorsieht.

Über die Vorgeschichte und die Abläufe des hier thematisierten Rettungswiderstandes wird in einer kleinen Wanderausstellung berichtet.

Ausstellungsort: Galerie St. Klara, Kapuzinergasse 11, 93047 Regensburg

Galerie St. Klara

Topographien der Menschlichkeit

Mit Krippendarstellungen aus den Kunstsammlungen des Bistums, der Sammlung von Bischof Rudolf Voderholzer sowie von den Plößberger Krippenfreunden begleiteten wir Sie durch den Advent:

Vom 1. bis 24. Dezember stellten wir Ihnen an dieser Stelle jeweils eine Station des 1. Ökumenischen Krippenwegs in Regensburg vor. Wer keine Möglichkeit hatte, den Krippenweg auf eigene Faust zu erkunden, kann hier die Menschwerdung Gottes in dreidimensionalen Bildern entdecken!

Im Wandel – Ausstellung mit Werken von Josef Roßmaier
vom 1. Dezember 2020 bis 31. Januar 2021

zu sehen unter: www.galerie-st-klara.de

Wandel – Lebensthema. Dieses Phänomen, das unser Sein in jedem Augenblick bestimmt, zu fassen suchen. Augenblicke erhaschen – einzigartig, die es zuvor so nie gab und niemals wieder geben wird. Josef Roßmaier, geboren 1933, fängt Momente fotografisch ein und verwandelt sie. Seine Motive bestimmen Alltagsgegenstände sowie die heimatliche Landschaft der Holledau.