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Hans Thomann (* 1957)
Wandel, 2020

Beim ersten Blick auf Hans Thomanns Holzplastik „Wandel“ gewinnt man den Eindruck einer als Standbild eingefrorenen Silhouette eines stehenden Mannes, die sich tiefschwarz vom hellen Hintergrund abhebt. Doch bewegt man sich auf diesen Mann zu, schreitet um ihn herum, beginnt sich das eingeprägte Bild zu wandeln. Hat man die Figur um 90 Grad umschritten, steht sie gar auf dem Kopf. Blickt man von oben auf sie herab, formt sie ein griechisches Kreuz. Erst dieser Querschnitt der Figur(en) offenbart: Der Mann ist Jesus.

Engel aus der zerstörten Obermünsterkirche

Am 13. März 1945, dem Fatimatag, ereignete sich einer der letzten und schwersten Luftangriffe auf Regensburg im Zweiten Weltkrieg. Zwar zielten die Angriffe auf Hafen- und Bahnhofsgelände sowie Kasernen, jedoch wurden auch die Kirchen der ehemaligen Damenstifte Ober- und Niedermünster getroffen: ...

Gastauftritt:
Behelfsfahrradreifen aus der Nachkriegszeit in Neutraubling

Auf den ersten Blick handelt es sich um einen einfachen Fahrradreifen, der schon bessere Tage gesehen hat. Der zweite, genauere Blick offenbart, dass es sich um gar keine geschlossene Gummioberfläche handelt, sondern ...

Schreibmaschine des Dompredigers Dr. Johann Maier (19061945)

Mit dem Namen Dr. Johann Maier verbinden wir heute das Kriegsende in Regensburg wie mit kaum einer anderen historischen Persönlichkeit. Am 24. April 1945, nur wenige Tage vor der kampflosen Übergabe der Stadt Regensburg an die US-Truppen, wurde der 38-jährige Dr. Johann Maier zusammen mit Josef Zirkl auf dem ...

Rosenkranztäfelchen aus der zerstörten Obermünsterkirche
Pfingsten

Am 50. Tag nach Ostern findet das Pfingsfest statt. Es erinnert an das Kommen des Heiligen Geistes auf die Jünger Jesu, das sie in die Welt hinausziehen und das Wort Gottes verkünden ließ. An Pfingsten wird daher (auch) der „Geburtstag der Kirche“ gefeiert.

Ardijan Gash · 1. Preisträger des Kunst.Preises 2020

2010 wurde der Kunst.Preis ins Leben gerufen. Ziel ist es, dass Künstlerinnen und Künstler mit geistiger Behinderung mit ihrem eigenen Stil selbstverständlich innerhalb der Kunstszene Anerkennung finden und mit ihrem anderen Blick auf die Welt in einem Freiraum des Schaffens und des Schauens inspirieren. Auch die diesjährige Juryauswahl der eingereichten Arbeiten eröffnet neu die Möglichkeit, die Schönheit und die Kraft, die in diesen Kunstwerken liegen, sehen zu lernen.

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