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Alfred Manessier (1911-1993)
Glasfenster in Saint-Michel, Les Bréseux
fotografiert von Manfred Zimmermann

Glasfenster Alfred ManessierIn einem Artikel in der von den beiden Dominikanerpatres Marie-Alain Couturier OP und Pie-Raymond Régamey OP herausgegebenen Zeitschrift „L’Art Sacré“ aus dem Jahr 1950 berichtet P. Couturier von seinem ersten Besuch in Les Bréseux, einem kleinen Dorf im französischen Jura, mitten im Winter: „Nichts konnte besser auf die Glasfenster von Manessier vorbereiten, die zu sehen wir gekommen waren: ihre Reinheit, die bewundernswerte Vervollkommnung der Farben und der Linien schienen in dieser Einsamkeit zu singen, weit entfernt von jeder Plattheit, von jeder Bloßstellung, von jedem Lärm.“

Innenansicht des Regensburger Domes

Innenansicht Dom Regensburg

Das Ölgemälde ist vor allem in seiner historischen Bedeutung beachtenswert. Die Darstellung zeigt einen Blick in das Innere des Regensburger Domes St. Peter von Westen her, wobei fünf Joche des Langhauses, also die ganze Länge der Kathedrale, erfasst sind. Die Inneneinrichtung entspricht dem Zustand der Barockisierung des 17. Jahrhunderts, aber bevor im Jahr 1785 der neue silberne Hochaltar errichtet wurde.

Die Geburt Christi
Fenster des Regensburger Doms St. Peter

Die Geburt Christi

Das Fenster I im Hauptchor zeigt unter anderem Szenen aus der Kindheitsgeschichte Jesu: die Verkündigung an Maria, die Geburt Christi, die Anbetung der Könige und die Darbringung im Tempel. Gestiftet wurden die Medaillonfenster von Bischof Nikolaus von Ybbs (1313-1340). Sie sind um 1320 zu datieren.

Hannes Weikert (1918-1980)
Klostermauer II

In der A Weikert, Klostermauerusstellung zum ehemaligen Kloster Prüfening kommt nur ein kleiner, aber für Hannes Weikert wichtiger Teil seiner künstlerischen Arbeit zur Sprache. Er selbst bezeichnete das Kloster Prüfening als sein Lieblingsmotiv, das er in verschiedenen Techniken behandelte. Weikert bevorzugte die Malerei und Grafik, da er der Meinung war, dass diese mehr als andere Kunstgattungen die subjektive und individuelle Gestaltung ermöglichten und dadurch die „Bewältigung des unmittelbaren Seins“ gestatteten.

Theologische Sammelhandschrift in zwei Teilen

DSammelhandschriftie Handschrift umfasst zwei nach Inhalt, Entstehungszeit und wohl auch Skriptorium unterschiedliche Teile, die vermutlich erst in später Zeit zusammengebunden wurden – dem Einband zufolge spätestens im 16. Jahrhundert, als sie im Zug der Reformation in die Regensburger Stadtbibliothek kamen. Der ältere, aus der Frühzeit des Prüfeninger Skriptoriums stammende Teil (fol. 1-110) mit Texten des Kirchenvaters Hieronymus (gest. 419/420) entstand in den ersten Amtsjahren des Abtes Erbo I. (1121-1162).

Josef Roßmaier (geb. 1940)
Enthüllung der Anwesenheit

Josef Roßmaier Enthüllung der Anwesenheit

Die weiträumigen Landschaften Roßmaiers, der die Holledau fotografiert hat: ruhige, aber doch in sich bewegte, meditative Fotos, die am Computer bearbeitet und verfremdet wurden. Wozu? Damit diese Landschafen etwas sehen lassen, was nicht die rein nüchterne, quasi wissenschaftlich betrachtete Natur ist, sondern eben mehr und anderes. Durch Beeinflussung des Lichts und der Farbgebung wird auf einen Zusammenhang verwiesen, der die Natur im thematischen Kontext der Ausstellung als göttlich durchwirkte vorstellbar macht.

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