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Günther Zacharias. Eine Retrospektive im Museum Obermünster vom 14. Dezember 2013 - 19. Januar 2014

Zacharias Blumenfeld mit Häusern-um1940-Öl auf Leinwand-36x61cm-kleinGünther Zacharias, geboren am 13.12.1913 in Regensburg, fiel 1944 in Russland. Er blieb ein unbekannteres Mitglied der Malerfamilie Zacharias. "Die verlassenen Häuser sehen kostbar aus... Stationen und Kunst aus einem zu kurzen Leben": Eine Retrospektive zeigte zum 100. Geburtstag eine Auswahl der zahlreichen hinterlassenen Arbeiten, von Entwürfen für Wandmalereien bis zu Porträts und Landschaftsbildern. Günther Zacharias hatte an der Akademie für Bildende Künste in München bei Prof. Franz Klemmer studiert. Es scheint kaum eine Lebenssituation, kaum einen prägenden Eindruck gegeben zu haben, den er nicht mit Pinsel und Stift in lockerer Handschrift und mit einem feinen Form- und Farbempfinden festgehalten hat. Günther Zacharias - ein kurzes Leben für die Kunst: der Beitrag des BR zur Ausstellung

Ausstellung als Text- und Bildschau in der Kunststation St. Jakob vom 7. Juli bis 11. August 2013

Eva Witt Liebe1Das Diözesanmuseum und die Katholische Pfarrgemeinde St. Josef präsentierten mit der Ausstellung "Nachgedacht über die Liebe" andere Bilder zum immergleichen Thema in der zur Kunststation umgewandelten alten Pfarrkirche von Ihrlerstein. Ausgehend vom Paulusbrief - 1. Korinther 13 - aus dem Neuen Testament befasst sich Eva Witt in ihren Arbeiten mit vielen Fragen rund um Beziehungen und Miteinander. "...Die Liebe trägt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles , sie erduldet alles."  Was für eine Aufforderung!

Aus dem Nachdenken über diesen Text und aus vielen Gesprächen entstand ein Mitmach-Projekt, an dem sich schon viele mit ihren Gedanken - "jeder Gedanke zur Liebe hat seine Berechtigung" - beteiligt haben. So war diese Ausstellung zugleich eine Einladung an alle, an diesem work-in-progress teilzunehmen.

„Liebe in welcher Form auch immer, der Liebe zu Gott, zur Natur, zum Mitmenschen, zum Partner, zu den Kindern – einfach zu allem, was man lieben kann", widmete die 79-jährige Künstlerin ihre Bilder und Installationen.

Werke aus einem Künstlerleben - Ausstellung im Museum Obermünster vom 4. Juli bis 18. August 2013

Titelbild Emmaus PreißlBilder von drängender Ausdruckskraft, Zeugnisse einer rückhaltlosen inneren Befreiung: Die Ausstellung „Brannte uns nicht das Herz. Bilder von Rupert D. Preißl (1925-2003)“ zeigte Zeichnungen und Ölbilder aus dem religiösen Werk des Künstlers.

Zeitlebens hatte sich der Maler christlichen Themen eher im Verborgenen gewidmet, gegen Lebensende sind sie zu Kernthemen geworden.
„Und brannte uns nicht das Herz …“ (Lk 24,32). Dieses Wort aus dem Evangelium des hl. Lukas bezieht sich auf die geheimnisvolle Begegnung einiger Apostel mit dem Auferstandenen auf ihrem Weg nach Emmaus. Unter ihnen war auch Lukas. Der Legende nach war er Maler und schuf das erste Bild der Muttergottes, deswegen wurde er zum Patron für alle künstlerischen Berufe. Das Bibelwort darf als Leitmotiv gelten für das Leben und Werk des Malers Rupert D. Preißl († 2003).

Lebenslang brannte sein Herz für die Kunst, als Maler wie als unermüdlicher Förderer seines ganzen Berufstandes. Anlässlich seines zehnjährigen Todestages widmete ihm das Diözesanmuseum eine Ausstellung mit Werken aus der nahezu unermesslichen Spannweite seines künstlerischen Schaffens. 

Ausstellung religiöser Volkskunst aus der Sammlung Klebe im Museum Obermünster vom 30. November 2012 bis 20. Januar 2013

Titel_Krippe

Schornsteinfeger, Jäger und Traubenträger: Um die Heilige Familie tummeln sich jede Menge phantasievoll gestalteter Figuren. Das Museum Obermünster zeigte in der Ausstellung böhmischer Krippenberge aus der Sammlung Klebe kleine und große Kostbarkeiten religiöser Volkskunst.
In Böhmen, Mähren und dem Erzgebirge entstanden ab dem 18. Jahrhundert große Krippenlandschaften, die ganze Zimmer einnahmen und von Jahr zu Jahr reicher ausgestattet wurden. Sie erzählen rund um die Weihnachtsgeschichte mit einer Fülle von Szenen vor bunten Stadtkulissen vom Alltagsleben ab dem 18. Jahrhundert. Hier gibt es außer dem klassischen „Krippenpersonal“ mit Maria, Josef und dem Christuskind, mit Hirten, Ochs und Esel auch eine Vielfalt regional vertretener Berufe. Damit findet die Geburt Christi mitten in der Alltagswelt des Betrachters statt. Der Bäcker bringt sein Brot oder einen überdimensionalen Weihnachtsstollen, der Müller schiebt eine Karre mit dem Mehlsack, der Schornsteinfeger hält die Leiter, die Bäuerin hat Geflügel unter dem Arm, Geschäftsleute sind mit Aktentasche unterwegs, der Nachtwächter bläst ins Horn, selten ist auch ein Matrose auf dem Wege zur Krippe. Einzelne Dudelsackpfeifer oder ganze Kapellen spielen für das Jesuskind.

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