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Ausstellung mit Werken von Rudolf Koller in der Galerie St. Klara

Zu seinem 75. Geburtstag ehrt die Diözese Regensburg den Zeichner, Maler und Bildhauer Rudolf Koller mit einer Ausstellung unter dem Titel „Hommage an das Leben“.
In der Galerie St. Klara der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg ist sein eindrucksvolles Lebenswerk zu sehen: Werden und Vergehen, Alter und Vergänglichkeit, Geburt und Tod – in der Natur, bei Mensch und Tier. Aus dem großen Kreislauf des Lebens schöpft Rudolf Koller seine Motive und setzt sie in seiner Bildsprache des Wesentlichen um. In der Ausstellung werden

insbesondere Figuren, Skizzen und Zeichnungen zum Themenspektrum „Frau und Kind“ gezeigt. Dabei wird deutlich, dass jeder Mensch einzigartig ist. In seinen Frauenakten bringt Rudolf Koller eine Wertschätzung und Hochachtung zum Ausdruck, die ahnen lässt, dass Schönheit etwas anderes sein muss als die genormten, hartnäckig eingetrichterten Ideale: „Meiner Erfahrung nach besitzt jede Lebensform, die die Schöpfung entwickelt hat und noch immer entwickelt, und jedes Stadium des Lebens ihre bzw. sein eigene Schönheit.“
Die große Anziehungskraft seiner Werke resultiert aus dem präzisen Beobachten der Wirklichkeit, die er manchmal nahezu schonungslos erfasst. Aber gerade weil seine Kunst nicht im Detail hängenbleibt, schafft sie es, zu berühren und anzurühren.

Zur Ausstellung erschien ein ausführlicher Katalog, herausgegeben von der Katholischen Jugendfürsorge.

Rudolf Koller wurde 1943 in Beratzhausen (Oberpfalz) geboren. Nach dem Studium der Malerei und Bildhauere an der Akademie der Bildenden Künste in München arbeitete er freischaffend und als Kunsterzieheran verschiedenen Schulen. Von 1982-1989 lehrte er am Institut für Kunstpädagogik der Universität Regensburg Malerei, Zeichnerisches Naturstudium und Plastisches Gestalten. 1983 verlieh ihm die Stadt Regensburg den Kulturförderpreis.

Rudolf Koller lebt und arbeitet in Regensburg

Vergleiche hierzu auch Kunstwerk des Monats 2018

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