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Samstag, 26. September, 14:00 Uhr
Grün, grün, grün sind alle meine Kleider…
Vom Garn zum Stoff

Im Domschatz gibt es glänzende Seide, weichen Samt, goldgewirkten Brokat und Stoffe mit Stickereien aus purem Gold. Wer hat sie gewebt und mit Edelsteinen und Perlen verziert? Und wer durfte sich schließlich in all diese edlen Gewänder hüllen? Ihr dürft einen heimlichen Blick in einen sonst verborgenen Kleiderschrank werfen und könnt diese wunderschönen Stoffe einmal genau unter die Lupe nehmen. „Hautnah“ könnt ihr erleben, wieviel handwerkliches Geschick und Arbeitszeit darin stecken! Und schließlich machen wir uns selbst daran, einen Stoff herzustellen!

AKTIONSFÜHRUNG am Samstag, 19. September, 13:00 Uhr

Molli, die kleine Orgelpfeife
Entdeckungstour im Regensburger Dom

Der Dom hat eine riesige Orgel. Sie besteht aus ganz vielen einzelnen Pfeifen. Insgesamt sind es 5871 – große und kleine, schlanke und gewichtige, laute und leise. Jede von ihnen ist unverzichtbar. Zusammen mit einem Organisten und Molli, der kleinen Orgelpfeife, werden wir die Geheimnisse rund um die Königin der Instrumente herausfinden.

Ehem. Dominikanerinnenklosterkirche U.L.F. Adlersberg, Sonntag, 20. September 2020, 16:00 Uhr

ReSONANZEN – Gregorianische Gesänge im Dialog der Künste
Salve Regina – Marianische Gesänge zum Fresko der Schutzmantelmadonna in der Klosterkirche Adlersberg

Zum Auftakt der neuen Konzertreihe „ReSONANZEN“ mit der Schola Gregoriana Ratisbonensis unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Hönerlage erklingen am Sonntag, 20. September 2020, um 16 Uhr in der Kirche unserer Lieben Frau auf dem Adlersberg erstmals gregorianische Gesänge im Dialog der Künste.
Die Marianischen Lieder sind dem bedeutsamen Marienfresko gewidmet, eine der ältesten belegten Abbildungen einer Madonna mit Schutzmantel aus dem frühen 14. Jahrhundert. Unter dem Mantel geborgen sind die Nonnen des Dominikanerinnenklosters, das rund 300 Jahre auf dem Adlersberg stand. Domvikar Msgr. Dr. Werner Schrüfer baut mit geistlichen Worten die Brücke über die wechselseitigen inhaltlichen Bezüge zwischen Musik

Mehr als Gold und Silber
Recycling vom Mittelalter bis zum Rokoko

Am Montag, 5. Oktober, um 15:00 Uhr können Sie bei einer Führung im Domschatz Regensburg erfahren, ob tatsächlich auch schon in früheren Zeiten "recycelt" wurde. Der Domschatz ist ja reich an Kostbarkeiten aus Gold, Silber, Edelsteinen, Glas und Perlen. Erlesene Schatzkammerstücke aus verschiedenen Zeiten seit dem Mittelalter gibt es dort zu sehen. Wussten Sie, dass Stücke im 18. Jahrhundert eingeschmolzen wurden, um eine Neugestaltung des Hochaltars im Dom St. Peter möglich zu machen? Edelsteine und Perlen von aussortierten Silberfiguren wurden an anderer Stelle wieder verwendet und ältere Silberstickereien wurden zweitverwendet und kopiert.
Diese und weitere Schmuckstücke im Domschatz können Sie bei exclusiven Experten-Führungen kennenlernen.
Und das an Montagen, an denen Museen normalerweise geschlossen sind.

Mit den eindrucksvollen Fotodokumenten des Stadtfotografen Christoph Lang, mit Figuren, die aus der zerstörten Obermünsterkirche gerettet wurden, mit beklemmenden Zeugnissen der Hinrichtung von Johann Igl, Domprediger Dr. Johann Maier, Michael Lottner und Joseph Zirkl in den letzten Kriegstagen, Berichten von Zeitzeuginnen und mit vielen Objekten aus den Monaten zwischen Ende und Neuanfang erinnert die virtuelle Präsentation „Hoffnung in Trümmern. 75 Jahre Kriegsende in Regensburg“ an die Stunden, in denen die Angst immer dunklere Schatten auf den Alltag der Menschen warf.

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