Das Institut für religiöse Alltagskultur ensteht!
Seit November 2024 entsteht im Zentrum von Regensburg das Institut für religiöse Alltagskultur. Dafür wird ein historisches Gebäude in der Schwarzen-Bären-Straße, der ehemalige Ehrenfelser Hof, umfassend saniert. Auf zwei Stockwerken entstehen Räumlichkeiten für ein Schaudepot, Workshops und für das wissenschaftliches Arbeiten sowie das Präsentieren der Ergebnisse. Das Institut bietet Interessierten die Möglichkeit, der Vielfalt und der Facetten der religiösen Alltagskulturen zu begegnen, diese zu erforschen und auch selbst religiöse Volkskunst herzustellen.
Die Sanierung ist in vollem Gange und soll 2026 abgeschlossen sein. Einen Einblick in die Vision, die Baustelle und die Personen der Fachstelle Religiöse Volkskunst – Christa Haubelt-Schlosser und Anna Amann – erhalten Sie in folgendem Video:
Geschlossen, um in neuem Glanz zu erstrahlen
Der Regensburger Domschatz ist geschlossen – ab 2027 wird die Schatzkammer als Teil des neuen KUNSTQUARTIERS AM DOM wiedereröffnet
Das Team der Kunstsammlungen des Bistums Regensburg arbeitet derzeit an einer Gesamtkomposition musealer Standorte rund um den Regensburger Dom. Im Herzen der Altstadt wird ein Kunstquartier entstehen, das neben der Schatzkammer den Domkreuzgang mit ausgewählten Kapellen und Romanischen Sälen, die gotische Kirche St. Ulrich, das document Niedermünster, das document Porta Praetoria sowie ein Besucherzentrum am Domplatz 6 für Gäste und Einheimische öffnen wird.
Den Startschuss für das große Projekt geben die Arbeiten im Domschatz, dessen kostbare Objekte bei der Wiedereröffnung im Jahr 2027 nicht nur in neuem Licht, sondern vor allem unter neuer Fragestellung präsentiert werden: „Was ist mir heilig?“ Mit dieser sehr persönlichen Frage wird die Brücke von mittelalterlicher Goldschmiedekunst und Reliquienverehrung ins Heute geschlagen.
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Das Bistum Regensburg ist mit seinen rund 24.000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in der Region.
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Viel Erfolg!
Der Domschatz Regensburg hat eine kostenlose App
+++ Auch wenn der Domschatz Regensburg geschlossen ist: Mit der kostenlosen App erhalten Sie umfangreiche Informationen, Hintergrundwissen und beeindruckende Detailaufnahmen zu den Objekten der Schatzkammer +++
In der App werden Exponate vorgestellt, die zu einer interessanten Reise durch fast 1000 Jahre Geschichte einladen. Eindrucksvolle Fotografien und Nahaufnahmen ermöglichen dabei den Blick auf versteckte Details, Innenansichten und Rückseiten einzelner Ausstellungsstücke. Die App bietet drei Touren durch die bisherige Schatzkammer an. Je nach Interesse oder Zeitfenster kann eine persönliche Auswahl getroffen werden. Für ausländische Gäste steht sie auch auf Englisch zur Verfügung.
Hier geht`s zum Download im Google Play Store und im Mac App Store.
Digitale Ausstellung zu 75 Jahren Kriegsende in Regensburg
Mit den eindrucksvollen Fotodokumenten des Stadtfotografen Christoph Lang, mit Figuren, die aus der zerstörten Obermünsterkirche gerettet wurden, mit beklemmenden Zeugnissen der Hinrichtung von Johann Igl, Domprediger Dr. Johann Maier, Michael Lottner und Joseph Zirkl in den letzten Kriegstagen, Berichten von Zeitzeuginnen und mit vielen Objekten aus den Monaten zwischen Ende und Neuanfang erinnert die virtuelle Präsentation „Hoffnung in Trümmern. 75 Jahre Kriegsende in Regensburg“ an die Stunden, in denen die Angst immer dunklere Schatten auf den Alltag der Menschen warf.
Kleine Schätze an den Fassaden
Haben Sie Lust auf eine Entdeckungstour in Regensburg?
An vielen Häuserfassaden erzählen kleine Besonderheiten von Geschichte und Geschichten, von der Zeit, in der die Häuser erbaut wurden, von den Hoffnungen und dem Glauben der Hausbesitzer, die ihr Hab und Gut unter den Schutz Gottes stellten. Um viele Reliefs ranken sich spannende Legenden. Und einige Kunstwerke haben selbst eine recht bewegte Geschichte hinter sich, bevor sie an dem Platz eingemauert wurden, an dem sie heute so selbstverständlich zum Stadtbild gehören.
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