Nach vielfacher Nachfrage haben wir unser museumspädagogisches Programm erweitert und bieten nun ausgewählte Führungen des Museums für Kinder auch für Erwachsene an.
Fünf besonders spannende Themen rund um den Dom, St. Ulrich und St. Emmeram, die unser junges Publikum bereits seit Längerem begeistern, stehen damit nun auch erwachsenen Besucherinnen und Besuchern offen.
Von verschlüsselten Botschaften im Dom über verborgene Zahlen und ihre Bedeutungen bis hin zu Farben und Glasfenstern sowie zu Totenköpfen und Stundengläsern – hier ist für jeden etwas dabei.
Keine Anmeldung erforderlich.
8 Euro / erm. 5 Euro / Kinder bis 16 Jahre frei
Ticket & Treffpunkt im Infozentrum DOMPLATZ 5
Alles in Butter? Gläserne Wände in funkelnden Farben
Eine Führung, zwei besondere Orte.
Seit Juli 2023 sind in St. Ulrich die neuen Kirchenfenster des renommierten Malers, Grafikers und Bildhauers Markus Lüpertz eingebaut und geben dem Raum neu und interessante Farbakzente.
Weitaus älter sind die Glasfenster in der Kathedrale St. Peter: ein Großteil der über 1100 mittelalterlichen Glasfelder entstand parallel zum Dombau zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert. Aber auch im Dom gibt es „neue” Fenster zu entdecken: diese stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und sind – wenn man sie erblickt hat – einfach zu unterscheiden. Begeben Sie sich im Rahmen unserer Führungen auf eine aufschlussreiche Reise durch die frühe und neuzeitliche Glaskunst und lernen Sie die Unterschiede zwischen Neu & Alt eindrücklich kennen.
Freitag, 17. Juli, um 16 Uhr
Donnerstag, 6. August, um 16 Uhr
Bingo - Die Zahlenwelt im Regensburger Dom
Viele Menschen haben eine Glückszahl, manche wiederum fürchten bestimmte Zahlen. Paraskavedekatriaphobie bezeichnet die Angst vor Freitag, dem 13. Auch andere Zahlen wie die 7 oder die 12 rufen sofort Assoziationen hervor. Doch gibt es auch „heilige Zahlen“? Und welche Zahlen sind im Dom entdecken?
Von 3 und 50, von mittelalterlichen Schreibweisen, von historischen und biblischen Zahlen. Zahlen begegnen uns im Dom auf vielfältige Weise: im Grundriss, in Stein gemeißelt oder anhand von Skulpturen ablesbar. Es gibt viel zu entdecken. Aber was nur haben sie zu bedeuten?
Freitag, 10. Juli, um 16 Uhr
Freitag, 7. August, um 16 Uhr
Makaber, makaber … Totengedenken im Wandel der Zeit
Gruselige Verkleidungen, „Süßes oder Saures“ und Horrorfilme gehören heut ganz selbstverständlich zum Spätherbst, doch das war nicht immer so. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Traditionen des Totengedenkens verändert, auch wenn sie stets eine gewisse Schaurigkeit besaßen.
Gerade in der nebeligen Zeit um Allerheiligen, wenn die Blätter fallen und es immer früher dunkel wird, sind Gedanken an Vergänglichkeit und Tod kaum zu vermeiden. In St. Emmeram befinden sich noch 48 Epitaphe, die von Menschen und ihrem Umgang mit dem Tod erzählen. Zu sehen sind sogenannte Vanitas-Motive: in Stein gemeißelte Totenköpfe, Stundengläser und geigenspielende Engel, aufwendig gestaltete Grabmäler und Epitaphe sowie eine Krypta.
Wer in St. Emmeram verewigt ist, wie schön Skelette sein können und warum sich dort auch Gebeine von Heiligen finden ist doch „makaber, makaber…“
Samstag, 24. Oktober, um 17 Uhr
Donnerstag, 29. Oktober, um 17 Uhr
Rundumadum - Entdeckungsreise um den Dom für Erwachsene
Vor mehr als 750 Jahren entstanden die ersten Entwürfe für den Regensburger Dom. Als Meisterwerk der Gotik zählt er zu den bedeutendsten Kathedralen Deutschlands und er prägt bis heute das Regensburger Stadtbild.
An der Fassade der Kathedrale kann man sich kaum sattsehen: Von Strebepfeilern über Krabben und Baldachine bis hin zu Figuren strotzt der Kirchenbau nur so vor gotischen Elementen. Viele von ihnen erfüllen statische Funktionen, andere dienen rein dekorativen Zwecken. Doch alle erzählen sie eine über 750 Jahre währende Geschichte vom Dom und seiner Umgebung.
Entdecken Sie das Regensburger Wahrzeichen von allen (Außen-)Seiten.
Samstag, 9. Mai, um 11 Uhr
Samstag, 30. Mai, um 11 Uhr
Samstag, 27 Juni, um 16 Uhr
Sonntag, 26. Juli, um 16.00 Uhr
Samstag, 1. August, um 11 Uhr
Der Dom-Code: Farben, Zahlen und verborgene Zeichen - Wie der Dom mit uns spricht
Unser Dom fasziniert - und funktioniert: Es ist einfach ein ergreifendes Gefühl, ihn zu betreten.
Für alle. Fühlen, spüren, förmlich versinken. Er kommt einem ganz nahe. Warum ist das so? Es scheint eine verborgene Ordnung zu geben: ein stimmiges Gesamtkunstwerk. Nicht grau. Nicht zufällig. Alles bedeutet etwas.
Heutzutage sind diese „Codes“ häufig wie ein Buch mit sieben Siegeln. Warum wurde der Dom St. Peter auf zwölf Pfeilern errichtet? Wieso trägt Maria einen blauen Mantel? Und wie viele Heilige würden Sie an ihren Attributen erkennen? Um diese Symbolik bewusst wahrzunehmen, braucht es oft kleine Hinweise. Lassen Sie sich von uns darauf aufmerksam machen und begleiten Sie uns mit offenen Augen durch unseren Dom St. Peter. Und Sie werden entdecken: Diese Zusammenhänge lassen sich bestimmt auch in manch anderer Kirche als Schlüssel anwenden…
Sonntag, 26. April, um 16 Uhr
Freitag, 24. Juli, um 16 Uhr
Freitag, 21. August, um 16 Uhr
Freitag, 11. September, um 16 Uhr
Freitag, 23. Oktober, um 16 Uhr




