0941 / 597-2530 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Obermünsterplatz 7 - 93047 Regensburg

Der Schweizer Künstler Hans Thomann gestaltete in Rahmen des liturgischen Kunstprojekts zum Thema "Im Wandel" ein lebensgroßes Vexierbild, das sich von einer kopfstehenden Figur zum Jesusbild wandelt.

Je nach Standpunkt verändert sich die Sichtweise auf die Figur bzw. auf den Betrachter oder die Betrachterin selbst. 

Dieses spannende Wechselspiel ist nach der Präsentation in Kelheim nun in der Klosterkirche auf dem Adlersberg zu erleben.

Unser Domschatz muss leider weiterhin geschlossen bleiben.

Wir informieren Sie an dieser Stelle, sobald die momentane Lage eine Öffnung möglich macht.

Bis dahin freuen wir uns, wenn Sie auf Instagram bei uns vorbeischauen:

@kunst.bistum.regensburg

Dort halten wir Sie auf dem Laufenden und geben Einblicke in die Facetten unseres alltäglichen Schaffens in den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg.

Es geht um Kunst und Kulturvermittlung, um Themen wie Restaurierung, Depotverwaltung und Inventarisation im Museum und in den Pfarreien des Bistums - und auch das ein oder andere Stück aus dem Domschatz wird dort vorgestellt!

 

 

In der päpstlichen Basilika St. Johannes Evangelist in Waldsassen wird derzeit im Rahmen des Kunstprojekts Da-sein die Arbeit von Dominik Schleicher präsentiert.

Das Kunstprojekt steht in diesem Jahr unter dem Thema „Im Wandel“. Weder die Organisatoren des Projekts, das Team des Diözesanmuseums und Künstlerseelsorger Dr. Werner Schrüfer, noch die Künstler ahnten zum Zeitpunkt der Ausschreibung, wie aktuell diese Überschrift werden würde.

Die Broschüre DOMSCHATZ REGENSBURG präsentiert in eindrucksvollen Detailaufnahmen die 1000-jährige Geschichte einer der berühmtesten mittelalterlichen Schatzkammern Europas. Wie hoch entwickelt die Kunstfertigkeit in Regensburg im Mittelalter war, zeigt z.B. die sog. Wolfgangskasel aus dem 11. Jahrhundert, deren vortreffliche Sticktechnik mit Gold und farbiger Seide fasziniert. Die Stadt Regensburg selbst war bis zum 18. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum der Goldschmiedekunst. Die drei silbernen Ölflaschen aus hauchdünnem Silberblech belegen dies ebenso wie die vergoldete Silberstatuette des hl. Sebastian aus dem 15. Jahrhundert.
Brilliante Nahaufnahmen verdeutlichen die aufwendige Fertigung der Exponate, die bis ins Kleinste durchdacht und von höchster künstlerischer Qualität ist. Die Detailfotos eröffnen die Chance, ganz dicht an die Objekte heranzukommen. Reste von Bemalung oder Vergoldung, Perlenstickerei oder feinst eingravierte Figuren treten in den Focus und geben einen gänzlich neuen Blick auf die Ausstellungsobjekte frei.

Mit den eindrucksvollen Fotodokumenten des Stadtfotografen Christoph Lang, mit Figuren, die aus der zerstörten Obermünsterkirche gerettet wurden, mit beklemmenden Zeugnissen der Hinrichtung von Johann Igl, Domprediger Dr. Johann Maier, Michael Lottner und Joseph Zirkl in den letzten Kriegstagen, Berichten von Zeitzeuginnen und mit vielen Objekten aus den Monaten zwischen Ende und Neuanfang erinnert die virtuelle Präsentation „Hoffnung in Trümmern. 75 Jahre Kriegsende in Regensburg“ an die Stunden, in denen die Angst immer dunklere Schatten auf den Alltag der Menschen warf.