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Bischof Rudolf Voderholzer steht mit zwei Geistlichen vor dem Altar in der Kirche St. Anton, umgeben von Wandmalereien mit Heiligenfiguren und einer goldenen Altarverkleidung.
Wortgottesdienst mit Bischof Rudolf Voderholzer.

Der Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler im Bistum Regensburg war auch in diesem Jahr ein besonderes Erlebnis. Die Veranstaltung, organisiert von der Künstlerseelsorge und den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg, bot eine einzigartige Mischung aus Spiritualität, Kunst und Musik.

Wortgottesdienst mit Bischof Voderholzer

Den Auftakt bildete der Wortgottesdienst in der Kirche St. Anton. Bischof Rudolf Voderholzer und Monsignore Werner Schrüfer führten durch eine besinnliche Feier, die den Beginn der Fastenzeit markierte, und spendeten den Teilnehmenden das Aschenkreuz. Die musikalische Gestaltung übernahmen Mitglieder des Chorensembles ART VOKAL sowie eine Flötistin unter der Leitung von Prof. Steven Heelein, der mit der Uraufführung seiner Komposition „Viergestalt“ den Kirchenraum zum Klingen brachte.

4F5A9060   Das Ensemble ART VOKAL in St. Anton.

Gespräch und Konzert mit Jocelyn B. Smith

Im Anschluss fand in der Music Academy Regensburg ein beeindruckendes Gespräch und Konzert mit der renommierten Sängerin Jocelyn B. Smith statt. Die international bekannte Opern-, Jazz- und Soulsängerin, die 1960 in New York geboren wurde, lebt seit den 1980er Jahren in Berlin und prägt seitdem die Stadt mit ihrer Stimme und ihren Projekten: Mit ihrem Chor „Different Voices of Berlin“ gibt sie Menschen eine Stimme, die in der Gesellschaft oft nicht gehört werden – Obdachlosen und sozial Benachteiligten. Unter dem Motto „The Power of Yes“ sprach sie über die Kraft des Ja-Sagens im Leben und in der Kunst. Dr. Maria Baumann, Leiterin der Abteilung Kunst und Denkmalpflege des Bistums Regensburg, und die Journalistin Isolde Hilt führten durch das Gespräch und ermöglichten tiefe Einblicke in das Schaffen und die Philosophie der Künstlerin. Die musikalischen Stücke, die Jocelyn B. Smith darbot, sorgten für Gänsehautmomente und zogen das begeisterte Publikum in ihren Bann.

Ein unvergesslicher Nachmittag

Der Aschermittwoch der Künstlerinnen und Künstler 2026 sprach Sinne und Geist gleichermaßen an: Die Kombination aus spiritueller Besinnung, künstlerischer Darbietung und tiefgründigem Gespräch machte die Veranstaltung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wir danken allen Beteiligten für ihren Einsatz und ihre Kunst und freuen uns bereits auf das nächste Jahr.

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Isolde Hilt (links) und Dr. Maria Baumann (rechts) im Gespräch mit Joceyln B. Smith.        

Fotos: Thoa Hummel

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