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Ausstellung von  10. Juni bis 31. Oktober 2011 im Museum St. Ulrich

Tobias Kammerer, Morgensonne, Mischtechnik 2009Farbe und Licht: In kraftvollen Bildern setzte der Maler Tobias Kammerer seine Philosophie um. Die Ausstellung „aktionen des lichts“ zeigte im Museum St. Ulrich am Dom seine Werke, deren farbige Intensität nahezu überwältigend ist. Die Bilder fügten sich in den frühgotischen Raum ein, nahmen Farben und Formen auf, regten in der direkten Gegenüberstellung mit Exponaten aus dem Mittelalter an, vielleicht auch auf.

„Viele seiner Bilder wirken wie einfache Gesten, zeigen ähnlich der Stenografie Chiffren eines eigenen, seines künstlerischen Universums. Über viele Jahre hin entwickelt sich diese Freiheit der Form und der Farbe; was wir hier sehen, ist die Urkraft der Farbe schlechthin“, beschrieb Dr. Walter Zahner die Arbeiten Kammerers. „Die Idee, drei Diptychen wie eine Art Fries hier an die Emporenbrüstung zu fixieren, gibt dieser Ausstellung nicht nur eine besondere Note, sie verwandelt auch den Raum der St. Ulrichs-Kirche, natürlich nur temporär, aber doch sehr intensiv.“ Die Werke veränderten ihre Wirkung je nach Lichteinfall, „denn nur über die Wahrnehmung des Lichts werden wir der Farben gewahr, wird unsere Umwelt in ihrer Farbigkeit sichtbar“.

Ausstellung vom 24. Juli bis 3. Oktober 2011 im Kreuzgang von St. Jakob

Thomas Denny

Über 4000 Besucher erlebten die Werke des 21. Jahrhunderts in der besonderen Atmosphäre der 900 Jahre alten Mauern: Schottische und britische Künstler zeigten ihre Werke im Kreuzgang von St. Jakob in der Ausstellung „Insights into British Art Today“ - zeitgenössische Kunst am historischen Ort. 1111 wurde die erste Schottenkirche St. Jakob geweiht. Es war die Klosterkirche der irischen Mönche, die sich im 11. Jahrhundert in Regensburg niedergelassen hatten. Zum Jubiläum präsentierten  Künstler aus dem Land der „scoti peregrini“ Malerei, Plastik, Skulpturen, Modellen und Grafik.

Ausstellung Regensburger Künstler vom 12. April bis 15. Mai 2011 in der Kirche Santa Maria degli Angeli in Rom

Eröffnung „Es ist wichtig, dass Kunst und Kirche einen Weg zusammen gehen“, sagte Kardinal Gianfranco Ravasi. Der Präsident des Päpstlichen Rates für Kultur und der päpstlichen Kommission für die Kulturgüter der Kirche eröffnete als Schirmherr zusammen mit dem Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller in Rom die Ausstellung „Veritas + Vita = Ars“. In der Albergatikapelle der römischen Kirche Santa Maria degli Angeli am Ende des 91 Meter langen und 27 Meter breiten Querhauses zeigten ihre Werke: Alois Achatz, Annette Beisenherz, Alfred Böschl, Tobias Kammerer, Rudolf Koller, Helmut und Ruthild Langhammer, Herbert Lankl, Ruth Lynen, Manfred Mayerle, Heiner Riepl, Astrid Schröder und Peter Wittmann.

Ausstellung vom 10. bis 31. März 2011 im Donaueinkaufszentrum

Detail des Hungertuchs 2011, TogoHungrig? Nach Reis, Leben, Freiheit, Frieden – Künstler aus Afrika und Lateinamerika, aus China und Äthiopien, aus Deutschland und der Schweiz haben Bilder geschaffen, die von Krieg und Armut erzählen. Vor allem aber drücken sie mit intensiven Farbwelten hoffnungsfreudiges Vertrauen in den Glauben aus. Hungertücher - kraftvolle Gemälde auf Stoff.