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Nach der Ausstellung in der Pfarrkirche in Kelheim wandert Andrea Zrenners Figurengruppe "Da Bleiben" am 30. Juli weiter in die Fialkirche in Pirkenbrunn.

"Mein Werk soll berühren, ohne Worte und einfach.
Direkt im Herzen
Licht machen in unserem Bewusstsein, in unserem Tun.
Ich bin nicht alleine
Da ist jemand, neben mir, mit festem Stand
Mit einer Umarmung, die mich stärkt und mir Hoffnung schenkt

Die Kunstsammlungen des Bistums Regensburg bieten ihren Besuchern:innen im Domschatz Regensburg einen digitalen Begleiter mit umfangreichen Informationen, Hintergrundwissen und beeindruckenden Objektaufnahmen.

In der App werden Exponate vorgestellt, die zu einer interessanten Reise durch fast 1000 Jahre Geschichte einladen. Eindrucksvolle Fotografien und Nahaufnahmen ermöglichen dabei den Blick auf versteckte Details, Innenansichten und Rückseiten einzelner Ausstellungsstücke. Die App bietet drei Touren durch die Schatzkammer an. Je nach Interesse oder Zeitfenster kann eine persönliche Auswahl getroffen werden. Für ausländische Gäste steht sie auch auf Englisch zur Verfügung. 

 

Hier geht`s zum Download im Google Play Store und im Mac App Store.

MARKUS LÜPERTZ

Der göttliche Funke II. Gipse und Glasarbeiten

Erstmals zeigt Markus Lüpertz Gipse und Glasarbeiten zusammen in einer Ausstellung im Regensburger Museum St. Ulrich. Die Strahlen, die durch die Künstlerfenster scheinen, lassen die Figuren aus der griechischen und römischen Mythologie in ihrer bleichen Vergänglichkeit des Gipses leuchten. Die Skulpturen, monumental und fragil zugleich, behaupten sich in ihrer radikalen Materialität und schaffen dabei dennoch eine respektvolle Begegnung mit dem außergewöhnlichen Gotteshaus, eines der ältesten Bauwerke der Gotik in Deutschland. In der Präsentation werden die Entwürfe für die neuen Glasfenster vorgestellt, die Markus Lüpertz für St. Ulrich gestaltet, unter anderem für die prächtige Fensterrose, einem direkten Architekturzitat aus dem französischen Laon. Im Buch finden sich Beiträge zum Schaffen des Künstlers sowie eine Fotodokumentation der Exponate.

Die Broschüre DOMSCHATZ REGENSBURG präsentiert in eindrucksvollen Detailaufnahmen die 1000-jährige Geschichte einer der berühmtesten mittelalterlichen Schatzkammern Europas. Wie hoch entwickelt die Kunstfertigkeit in Regensburg im Mittelalter war, zeigt z.B. die sog. Wolfgangskasel aus dem 11. Jahrhundert, deren vortreffliche Sticktechnik mit Gold und farbiger Seide fasziniert. Die Stadt Regensburg selbst war bis zum 18. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum der Goldschmiedekunst. Die drei silbernen Ölflaschen aus hauchdünnem Silberblech belegen dies ebenso wie die vergoldete Silberstatuette des hl. Sebastian aus dem 15. Jahrhundert.
Brilliante Nahaufnahmen verdeutlichen die aufwendige Fertigung der Exponate, die bis ins Kleinste durchdacht und von höchster künstlerischer Qualität ist. Die Detailfotos eröffnen die Chance, ganz dicht an die Objekte heranzukommen. Reste von Bemalung oder Vergoldung, Perlenstickerei oder feinst eingravierte Figuren treten in den Focus und geben einen gänzlich neuen Blick auf die Ausstellungsobjekte frei.

Mit den eindrucksvollen Fotodokumenten des Stadtfotografen Christoph Lang, mit Figuren, die aus der zerstörten Obermünsterkirche gerettet wurden, mit beklemmenden Zeugnissen der Hinrichtung von Johann Igl, Domprediger Dr. Johann Maier, Michael Lottner und Joseph Zirkl in den letzten Kriegstagen, Berichten von Zeitzeuginnen und mit vielen Objekten aus den Monaten zwischen Ende und Neuanfang erinnert die virtuelle Präsentation „Hoffnung in Trümmern. 75 Jahre Kriegsende in Regensburg“ an die Stunden, in denen die Angst immer dunklere Schatten auf den Alltag der Menschen warf.

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