Hybrid-Tagung „Schön? Toxisch! – Gift- und Gefahrstoffe beim Umgang mit Kulturgut II“
Unsere Restauratorin Petra Bausch hat viel Erfahrung bei der Arbeit mit kontaminiertem Kulturgut und Gefahrenstoffen. Sie ist nicht nur Mitglied des Arbeitsausschusses für Arbeitssicherheit im Verband der Restaurator:innen (VDR) sondern auch im Tagungsteam der Tagung „Schön? Toxisch! – Gift- und Gefahrstoffe beim Umgang mit Kulturgut II“. Die vom VDR veranstalteten fachübergreifenden Tagung findet vom 8. – 9. Mai 2026 in Hamburg im MARKK, Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt & Online als Hybrid-Tagung statt.
Im Fokus stehen Gift- und Gefahrstoffe, die seit Jahrzehnten den Arbeitsalltag in Restaurierung, Denkmalpflege, Museen (Wissenschaftler:innen, Depotverwaltung, Fotograf:innen, Reinigungsfachkräfte) sowie in Archiven und Bibliotheken prägen. Neueste Erkenntnisse und Forschungsergebnisse tragen zur Implementierung innovativer arbeitsschutztechnischer Maßnahmen bei.
Die Tagungsreihe bietet Arbeitgeber:innen, Ausführenden, Eigentümer:innen und Verantwortlichen eine Plattform zum Austausch über aktuelle Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und zukünftige Herausforderungen.
Mehr Informationen zur Tagung sowie zur Anmeldung finden Sie im Programm und auf der Seite des VDR.
Schmuckstücke im Bistum
Dr. Daniel Rimsl ist Leiter unserer Fachstelle "Inventarisierung" und wahrer Kenner der zahlreichen „Schmuckstücke“ in den Kirchen unseres Bistums. In der neuen Reihe Schmuckstücke im Bistum Regensburg stellt er regelmäßig diese besonderen Kunstgegenstände vor.
Zwei Beiträge zu spannenden Objekten sind bereits auf www.bistum-regensburg.de erschienen: zum Straußenei in der Salvatorkirche in Heiligenstadt bei Gangkofen sowie zum aufwändig gestalteten hochgotischen Portal der Pfarrkirche Mariä Verkündigung in Tegernheim.
Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen und Vorfeude auf die kommenden Beiträge.
Das neue Programmheft ist da!
Das Museum für Kinder, ein Projekt der Kunstsammlungen des Bistums Regensburg, ist mit einem vielfältigen Programm auch im Jahr 2026 am Start.
Von Römerführungen über Bastelaktionen und Kunstateliers bis hin zu Nachtwanderungen sind wieder spannende Programmpunkte mit dabei.
Dieses Jahr liegt auch ein besonderer Fokus auf den Dom, der 2026 sein 750. Jubiläum feiert. Da feiern wir mit! Daher gibt es Führungen zu seiner Geschichte, seiner Architektur, seiner Orgel, seinen Zahlen und Zeichen, seinen Klängen und Farben, sowie seinen tierischen Begleiter. Auch zur Sonderausstellung "Faszination Kathedrale" in St. Ulrich bieten wir Kinderführungen an.
Darüber hinaus gibt es ein abwechslungsreiches Programm für Gruppenführungen für Kindergeburtstage, Erstkommunions- oder Firmvorbereitungen sowie für Kindergärten und Schulklassen.
Mit dem Museum für Kinder wird 2026 garantiert nie langweilig!
Das neue Jahresprogramm finden Sie im Infozentrum DOMPLATZ 5 oder hier in digitaler Version.
Wir ziehen ins Zentraldepot!
Ein Jahr nachdem unser neues Zentraldepot in Burgweinting feierlich eingeweiht wurde, konnte der Umzug der Kunstsammlungen beginnen. Die Pressestelle des Bistums Regensburg hat unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Sammlungspflege und Restaurierung einen Umzugstag lang begleitet und mit ihnen über die Verantwortung, Herausforderungen und Ziele gesprochen.
Den Beitrag können Sie hier sehen:
Da schau her!
Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Weißenregen bei Bad Kötzting birgt ein ganz besonderes Juwel: eine sogenannte Schiffskanzel aus dem 18. Jahrhundert, welche vom ortsansässigen Bildhauer Johann Paul Hager 1758 geschaffen wurde und reich an theologischen Bezügen und ikonografischen Hintergründen ist. Man bediente sich bei dieser Darstellungsform der Vorstellung, die katholische Kirche sei ein Schiff, welches allen Stürmen trotze und die Gläubigen sicher durch die Gefahren der Welt zu tragen vermag.
Das Institut für religiöse Alltagskultur ensteht!
Seit November 2024 entsteht im Zentrum von Regensburg das Institut für religiöse Alltagskultur. Dafür wird ein historisches Gebäude in der Schwarzen-Bären-Straße, der ehemalige Ehrenfelser Hof, umfassend saniert. Auf zwei Stockwerken entstehen Räumlichkeiten für ein Schaudepot, Workshops und für das wissenschaftliches Arbeiten sowie das Präsentieren der Ergebnisse. Das Institut bietet Interessierten die Möglichkeit, der Vielfalt und der Facetten der religiösen Alltagskulturen zu begegnen, diese zu erforschen und auch selbst religiöse Volkskunst herzustellen.
Die Sanierung ist in vollem Gange und soll 2026 abgeschlossen sein. Einen Einblick in die Vision, die Baustelle und die Personen der Fachstelle Religiöse Volkskunst – Christa Haubelt-Schlosser und Anna Amann – erhalten Sie in folgendem Video:
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