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An verschiedenen Orten im Bistum sind diese Kunstwerke zum Thema "Im Wandel" zu sehen:

Die "Spindel" nennt sich diese Holzskulptur von Nikodemus Löffl. Ein Eichenstamm, mit Hilfe von Keilen dem Faserverlauf nach gespalten in zehn Teile. Die Einzelteile mit der Kettensäge bearbeitet, werden anschließend wieder in in ihre ursprüngliche Position gebracht und miteinander verbunden. Die äußere Gestalt des Eichenstamms ist markanter geworden, im Inneren ist eine Höhlung entstanden, ein Behältnis, eine bergende Form. Leer.

Bei der Skulptur "Wandel" erblickt der Betrachter oder die Betrachterin eine Jesusfigur je nach Standpunkt stehend oder auf dem Kopf gestellt. Nicht nur das Jesusbild ist dadurch im Wandel, auch der Betrachter, die Betrachterin, wandelt sich beim Betrachten.
Es liegt an uns und unserer Wandlungsfähigkeit wie Jesus wahrgenommen wird. Das einzige was sich nicht wandelt - ist die Geschichte Jesu!

Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema »Raum« bildet schon immer einen wesentlichen Schwerpunkt meiner künstlerischen Arbeit. In meinen Werkgruppen »stadt-raum« und »innen-raum« erforsche ich seit vielen Jahren dessen ästhetische Phänomene und fotografische Strukturen.
In meiner Fotoarbeit stadt-raum 3858-3862 befasse ich mich in besonderem Maße mit dem Thema »Im Wandel«.

Wenn wir wollen, daß alles so bleibt, wie es ist,
dann ist es nötig, daß sich alles verändert. 
                    
Giuseppe Tomasi di Lampedusa in „Der Leopard“

Sisyphos` Dementi
Der Berg auf dem ich wohne

ist nicht so hoch wie ihr glaubt.
Er ist gar kein Berg.

Und der Stein war schon bald

In den Bildern des Landshuter Fotokünstlers Peter Litvai geht es im Allgemeinen um das Licht und um den Weg zum Licht, um die
Erfahrungen und Hindernissen dorthin und um die Sehnsucht danach.

Die Arbeiten waren 2020 im Pfarrheim St. Wolfgang in einer Ausstellung zu sehen.

Alle Bilder sind Fotografien, 60 x 80 bzw. 60 x 90 cm, Unikate, gedruckt auf Aquarellkarton.

Ein Gastbeitrag von Pfarrer Dr. Christoph Seidl

„Ihhh! Is ja voll eklig!“ Mit dieser Reaktion bei der Präsentation des Kunstwerks von Michael Merkel hatte ich – ehrlich gesagt – nicht gerechnet. Obwohl – so ganz von der Hand zu weisen ist es natürlich nicht: Zwei große Tafeln, bestehend aus einem Holzrahmen und einer Reihe von übereinander gewickelten Binden, wie man sie zum Verbinden von Wunden oder von Bandagen her kennt. Das Besondere daran: Jede dieser Binden wurde schon einmal von einem Menschen verwendet. Dementsprechend sind die einzelnen Stoffstreifen auch nicht mehr ganz weiß, sondern leicht verfärbt, rötlich, bräunlich, eben gebraucht. In ihren Fasern haben sich Spuren des menschlichen Lebens eingeprägt.