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Katinka Schneweis (*1969) Lebensweg

Katinka Schneweis ist eine Geschichtenerzählerin und jedes ihrer Bilder hat eine eigene Geschichte, die man oft nicht mehr sehen, aber beim Anblick möglicherweise erahnen oder fühlen kann.

Unter der scheinbaren Ruhe des Bildes liegen Schichten der Aufregung und Wildheit, die jetzt reduziert sind auf das Spannungsverhältnis der extremen Gegensätze von Kalt und Warm und der Assoziation von Bergen und Flügeln.

Die rote Figur in der Mitte scheint sich auf einen Punkt zu fokussieren, worauf sie sich direkt zubewegt. Für den Betrachter bietet die Künstlerin in ihren Arbeiten häufig die Möglichkeit, ein Bild auf die eine oder andere Weise wahrzunehmen.

Reliquienkästchen mit byzantinischen und islamischen Motiven

Anlässlich der Ausstellung "Islam in Europa 1000-1250" im Dommuseum Hildesheim wird das Reliquienkästchen aus dem 13./14. Jahrhundert als Kunstwerk des Monats Oktober vorgestellt:

In den Kirchenschätzen Europas und im Hildesheimer Domschatz (UNESCO-Welterbe) sind zahlreiche Kunstwerke aus vom Islam geprägten Regionen überliefert. Ausgehend von diesen Objekten werden in der großen Sonderausstellung im Dommuseum Hildesheim die Gemeinsamkeiten und Verflechtungen der Kulturen aufgezeigt. Hochkarätige internationale Leihgaben unter anderen aus Florenz, London, Paris und Wien bieten eine einzigartige Möglichkeit, dieses auch für die Gegenwart relevante Thema zu betrachten.

Ein hervorragendes Beispiel spätbarocker Goldschmiedekunst

Ein Kleinod der Oberpfalz: Reliquienkreuz mit Kreuzpartikel, um 1680

Der ovale, gekniffene und abgetreppte Fuß zeigt auf seiner Oberfläche breit geschwungene Voluten, die eine viergliedrige Unterteilung ergeben und gleichzeitig vier Kartuschen eingrenzen. Darin sind die Leidenswerkzeuge Christi abgebildet: Das Schweißtuch der Veronika, die Geißelsäule mit den Marterwerkzeugen und die Dornenkrone mit drei Nägeln. Auf der vierten Kartusche findet sich das fürstliche Wappen der Lobkowitzer, einem böhmischen Adelsgeschlecht, und das Habsburger Wappen mit dem eingravierten Buchstaben A (für Austria).

Ein Vesperale ist ein liturgisches Buch, welches die Texte des Stundengebetes der Vesper mit Noten enthält.

Vesperale aus St. Jakob in Straubing

Die Stadtpfarrkirche und ehem. Stiftskirche St. Jakob und St. Tiburtius in Straubing ist bekannt für ihren bedeutenden Bau einer gotischen Hallenkirche und ihre reiche Ausstattung. Unsere Kollegin der Pfarreieninventarisation ist nun auf eine Kostbarkeit im Bereich der Buchkunst gestoßen: ein Vesperale. Mit seinen 15,5 kg ist das Vesperbuch nicht nur buchstäblich, sondern auch künstlerisch und kunsthistorisch ein Schwergewicht.

Passend zur Urlaubszeit: Manfred Kochs MEERHIMMELLAND, um bzw. kurz vor 2020

Manfred Kochs Arbeiten der Meerlandschaften führen die Augen in die Ferne – nahezu monochrome Farbflächen, angedeutete Wellenbewegungen, Wolkenformationen, dunkelblau, graublau, pastellfarben, Spiegelungen im Wasser, aber auch gleißendes Licht, Wasseroberfläche und Horizont

Kasel aus Stoffen des 14. Jahrhunderts in Schwarz-Gold in Gesamtansicht

Heinrichsgewänder: Sog. schwarz-goldener Ornat, 2. Hälfte 14. Jahrhundert

Eines der internationalen Sahnestücke der Textilweberei ist wieder nach Regensburg zurückgekehrt. Im Zeitraum vom 12. Dezember 2021 bis 3. Mai 2022 war die Kasel aus dem schwarz-goldenen Ornat der Heinrichsgewänder in der Ausstellung „Staub & Seide. Steppen- und Seidenstraßen“ im Weltmuseum Wien zu sehen und somit seit mehr als 20 Jahren erstmalig wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Unser großer Dank gilt dem Kollegiatstift Alte Kapelle