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Ausstellung vom 13. bis 30. September 2007
in der Augustinerkirche in Wien

Was ist also die Zeit?


„Was ist also die Zeit?“ Das Zitat aus den Confessiones (Bekenntnissen) des heiligen Augustinus (11,14) war für elf Künstler aus dem Bistum

Regensburg Herausforderung und Leitthema einer Ausstellung. In einem der bedeutendsten spätgotischen Sakralräume Österreichs, der Georgskapelle in der Wiener Augustinerkirche, gaben sie in Skulpturen, Installationen, in Fotografien und mit einer Altarinstallation ihre individuellen Antworten.

Annette Beisenherz, Alfred Böschl, Renate Christin, Tobias Kammerer, Helmut Langhammer, Ruthild Langhammer, Ruth Lynen, Heiner Riepl, Astrid Schröder, Helga Weichmann-Schaum und Peter Wittmann waren der Einladung der Kulturstelle der Erzdiözese Wien gefolgt. Sie zeigten in der Georgskapelle in der Hofburg ausgewählte Werke. Die Kulturstelle der Erzdiözese Wien hatte 2005 mit der Künstlergruppe „Imago Unitas“ eine Werkschau mit Wiener Künstlern im Regensburger Museum Obermünster veranstaltet.

„Was ist also die Zeit?“ hieß beim Gegenbesuch die Frage, die in der hektischen Gegenwart seit der Zeit Augustinus noch an Aktualität gewonnen hat. Sich mit der Zeit auseinander zu setzen ist „so selbstverständlich als die Zeit“, sagt Augustinus. Zu diesem Thema reagierten die Künstlerinnen und Künstler ganz unterschiedlich in ihren Arbeiten, mit Skulptur, Zeichnung, Gemälde, Altarinstallation oder Fotografie.

In der zweischiffigen spätgotischen Kirche haben sie Akzente gesetzt mit ihren Werken. Die Regensburger Künstler fügten ihre Werke geschickt in die Architektur der Kapelle ein. Annette Beisenherz ersetzte die historischen Altarblätter durch großformatige Papierbilder, Ruth Lynen legte ihre Acrylgemälde vor das monumentale Grabdenkmal von Kaiser Leopold II. Die Bildhauer Alfred Böschl und Helmut Langhammer ordneten sich mit ihren Skulpturen den Grabdenkmälern des Kapellenraumes unter.
Georg Stein, Leiter der Kulturstelle der Erzdiözese, zitierte in seinem Grußwort den Katechismus der Katholischen Kirche, der die Kunst als „eine Form praktischer Weisheit“ beschreibt, die über das Streben nach dem Lebensnotwendigen hinausgeht, um der inneren Wahrheit einer Wirklichkeit in einer verständlichen Sprache Gestalt zu verleihen.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen (ISBN 978-3-00-022407-2)


 

 

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