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Günter Mauermann
Lebensbaum

Mauermann

Die  Arbeit des Bildhauers Günter Mauermann aus Weiden zeigt einen vertikal aufgebrochenen Lebensbaum, 2,20 m hoch, bei dem unten mit dem Fatschenkind die Horizontale angedacht ist: eszeigt sich dadurch angedeutet die Kreuzesform.

Anbetung
Ludwig Brunner (*1950)

Ludwig Brunner, Anbetung, linke Bildtafel des Diptychons Ein Diptychon - zwei Variationen zu einem Thema. Das rechte ist uns aus der Weihnachts-geschichte bestens vertraut: Maria mit dem neugeborenen Jesuskind im Bethlehemstall, gewärmt vom Atem des Ochsen und eingerahmt von Joseph und den staunend anbetenden Hirten. Oben erscheint als Vorahnung eine Sequenz aus dem Kreuzweg Christi.

Paul Schinner (*1937)
„Rühre mich nicht an!“

Paul Schinner, „Rühr mich nicht an“, Bleistiftzeichnung, Feb. 2012, 134 x 100 cm

So sprach Christus zu Maria Magdalena am Ostermorgen im Garten Getsemane.
Christus verstellte sich, gab sich als Gärtner aus, wollte am liebsten unerkannt bleiben. Zu bloß und schutzlos fühlte er sich noch in seinem körperlichen Wieder-Dasein nach Tod und Auferstehung. Noch zog er eine Grenze zwischen sich und der Welt, obgleich diese ihm in Magdalena, einer vertrauten Gestalt, entgegentrat.

Wilhelm Koch (*1960)
„RÚAH - Luftkreuz“

Wilhelm Koch, Rúah - Luftkreuz, pneumatisches Objekt

„Luft“ ist für die Bibel ein zentraler Begriff, ihr Sinn- und Symbolgehalt mehrdeutig. Der erste Brief an die Thessalonicher 4,16-17 – die Hoffnung der Christen: „Zuerst werden die in Christus Verstorbenen auferstehen; dann werden wir, die Lebenden, die noch übrig sind, zugleich mit ihnen auf den Wolken in die Luft entrückt, dem Herrn entgegen.“

Manfred Sillner (*1937)
„Die Dame kommt gleich wieder“

Manfred Sillner, Die Dame kommt gleich wieder! II, 2006/2007

Eine gelungene Synthese von realistischer Anschauung und Phantasie rühmt der italienische Gelehrte Gregorio Comanini 1591 im Werk eines großen Manieristen: „indem er die Bilder der von ihm erschauten fassbaren Dinge zusammensetzt, macht er seltsame Capricen daraus und Idole, die nicht mehr von der Kraft der Phantasie erfunden sind, und das, was unmöglich zu vereinigen scheint, fügt er mit großem Geschick zusammen und läßt das daraus werden, was er will.“

Ernst Hingerl (*1945)
"Faulenzer"

Ernst Hingerl, Faulenzer, 2012, Holz geschwärzt, ca. 7 m

Ernst Hingerl, der Bildhauer, sucht seine Objekte nicht – sie suchen ihn. Alltägliches und Wertloses gewinnt im Auge des Künstlers an Bedeutung und manifestiert sich in Arbeiten von archaischer Einfachheit und Größe. Im Schaffensprozess wird die Kettensäge zum verlängerten Arm des Künstlers. Mit großer Leidenschaft entreißt Ernst Hingerl die Gegenstände der Bedeutungslosigkeit und rückt sie ins Zentrum unserer Existenz.