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Rupert D. Preißl (1925-2003)
Domgarten in Regensburg, 1971, Öl auf Holzfaserplatte, 81 x 100 cm

Rupert D. Preißl, Domgarten in Regensburg, 1971

Das Bild der Kathedrale von Regensburg zählt zu den besten Dombildern des Malers Rupert D. Preißl, nicht nur, weil er eine ungewöhnliche Perspektive wählte, sondern weil seinem intuitiven Feingespür beim Malen hier ein ganz besonderes Kunststück gelang. Dargestellt ist ein Blick von Osten in die schmale Gasse zwischen der Dombauhütte im Süden und dem langgestreckten Domkapitelhaus im Norden.

Josef Holzer (*1953)
„Hiob“

Josef Holzer Hiob

Das Schicksal des Hiob im Alten Testament ist ein brandaktuelles Thema seit eh und je. Ein erzbraver, gottesfürchtiger Mann stürzt tief ins Unglück, verliert Hab und Gut, seine Familie, seine Gesundheit. Und alles fragt sich: was ist das für ein Gott, der solches zulässt. Doch Hiob bleibt standhaft.

Pergamentminiatur mit thronender Muttergottes

DMaria mit Kind Richteras Reliquienkästchen aus dem frühen 14. Jahrhundert ist aus verschiedensten mittelalterlichen Stoffen zusammengesetzt, unter anderem ein kostbarer roter Seidendamast aus China. Die hintere Schräge des Satteldachs lässt sich aufklappen. Auf der Vorderseite ist ein zweiflügeliges Altärchen aus Holz eingelassen.

Egid Quirin Asam
Hochaltar in der Klosterkirche St. Georg in Weltenburg

Weltenburg Richter

Asamkirche Weltenburg – dies trifft umso mehr zu, als Egid Quirin Asam als Stuckator das Kunstwerk seines Bruders Cosmas Damian vollends gelingen ließ. Der sechs Jahre Jüngere hatte eine Lehre beim Münchner Hofbildhauer Andreas Faistenberger absolviert. Er war erst 24 Jahre alt, als ihn das Augustinerstift Rohr mit dem Entwurf der neuen Klosterkirche beauftragte, für die 1717 der Grundstein gelegt wurde. Wie im nur 21 Kilometer entfernten Rohr wird auch in Weltenburg die gestalterische Kraft Egid Quirins am Hochaltar besonders deutlich.

Helmut Langhammer (geb. 1940)
Station

Helmut Langhammer Station 1997

Die Endlichkeit der Zeit, zumindest der irdisch-menschlichen – sie wird uns auf einer Bahre der Vergänglichkeit offensichtlich. „Station“, eine Skulptur von 1997 aus Granit, Stahl und Hanf, ist ein Memento mori von eindringlicher Gegenwärtigkeit.

Nikodemus Löffl (geb. 1960)
Kreuzweg

Nikodemus Loeffl, Kreuzwegstation

Der letzte Weg Jesu war ein dramatischer Leidensweg: Verrat, Todesurteil, Schmähung, Schmerz und Sterben. Ein schweres Stück Holz war mit auf diesem Weg, das Kreuz, von Jesus selbst mitgeschleppt als Marterwerkzeug und am Ende sogar für den Tod. Für die Christen aber wurde der unschuldige Kreuzesstamm zum blühenden Baum des Lebens, zum 2000 Jahre alten Symbol für die Überwindung  allen Leidens.