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Alois Achatz (*1964)
Schon in der Nacht sah ich das Licht

Februar Alois Achatz

Auf einer großen Grundplatte ist es in alle vier Richtungen dunkel. Eine öde, leblose, ja lebensfeindliche Wüstenei. Eisendrahtstifte stecken dicht an dicht, wie ein düsterer verkohlter Wald, stachelig, fast bedrohlich.

Kelch mit Medaillons der Bistumspatrone

Messkelch, Ende 19. Jahrhundert, Domschatz Regensburg

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dem Zeitalter des Historismus, orientierten sich die Künstler an den Werken vergangener Zeiten, vor allem aus dem Mittelalter.

Geburt Christi

Dezember Geburt Christi

Das qualitätvolle spätgotische Relief in massivem Profilrahmen an der Chor-Südwand der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Kelheim zeigt die Darstellung der Geburt Christi vor weitem felsigem Landschaftshintergrund mit der Verkündigung an die Hirten. Die Gesamtszenerie ist ausgesprochen detailreich und bunt geschildert.

Leo Grewenig (1898-1991)
Friedhof (Allerheiligen)

November GrewenigNach dem Studium an der Kunstakademie in Kassel und einem Studium am Bauhaus in Weimar war Leo Grewenig (1898 – 1991) zunächst als Zeichenlehrer im Saarland tätig. 1928 wagte er den Schritt in die Großstadt Berlin, der kulturellen Metropole der 1920er Jahre, um dort als freier Maler vom Erlös seiner verkauften Bilder zu leben.

Minnekästchen

Oktober Minnekaestchen 2Moos

Bisweilen sind auch Gegenstände, die ursprünglich profanen Zwecken dienten, für eine sakrale Nutzung übernommen worden. Als Reliquienbehälter hat sich ein bemalter Holzkasten mit vergoldeten Kupferbeschlägen aus St. Emmeram erhalten.

Nikodemus Löffl (*1960)
„Treibholz“

Nikodemus Löffl, Installation Treibholz, 2014

In der Installation „Treibholz“, 34 große hölzerne Ruder, gesägt aus einem einzigen großen Pappelstamm, geht es um Wandlung. Die Transformation der Fließkraft des Wassers erzählt zwei Geschichten. Zum Einen die der Menschen, die das Ruder führen: ihre Mühe, ihre Synchronisation zum Erreichen eines gemeinsamen Ziels, ihr Rhythmus. Zum Andern die des Mediums Wasser, dessen Urgewalt menschliche Kultur befördert, aber auch unterspült und bedroht, zumindest jedoch in ihrer Struktur verändern kann. So werden die Werkzeuge zu Treibholz im Strudel übergeordneter Kräfte.

Treibholz
Installation aus 34 hölzernen Rudern

Bis 26. September zu sehen in der Kunststation Ihrlerstein.