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Nikodemus Löffl (geb. 1960)
Kreuzweg

Nikodemus Loeffl, Kreuzwegstation

Der letzte Weg Jesu war ein dramatischer Leidensweg: Verrat, Todesurteil, Schmähung, Schmerz und Sterben. Ein schweres Stück Holz war mit auf diesem Weg, das Kreuz, von Jesus selbst mitgeschleppt als Marterwerkzeug und am Ende sogar für den Tod. Für die Christen aber wurde der unschuldige Kreuzesstamm zum blühenden Baum des Lebens, zum 2000 Jahre alten Symbol für die Überwindung  allen Leidens.

Auch alte Bäume können Leidensgeschichten erzählen und der Holzbildhauer Nikodemus Löffl hat dafür ein besonderes Gespür. An einem riesigen Eichenstamm deckte er mit der Säge alte Verwundungen auf. Längst vernarbt liegen sie nun wieder offen da, schneiden tief ins Fleisch, erschütternde Symbolzeichen für erlittenen Schmerz. Und die klaffenden Risse vom Trocknen des Holzes wirken wie Schreie von neu auf-flammendem Schmerz. Ein Drama der Natur.
Aber es gibt auch Anzeichen von Befriedung.
In den Schicksalsspuren dieses Baumstammes erspürte der Bildhauer ein Echo des Leidensweges Christi. 14 „sprechende“ Baumscheiben:
14 moderne Bilder zu den Stationen des Kreuzwegs.                                                              (FF)

KREUZWEG
Station VII:
Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz
Eichenholz
14 Tafeln, je ca. 48 x 48 x 2 cm

in der Passionszeit 2013 zu sehen in der Pfarrkirche St. Martin in Laberweinting im Rahmen des Projekts "Da-Sein in Kunst und Kirche"

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