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Ernst Hingerl (*1945)
"Faulenzer"

Ernst Hingerl, Faulenzer, 2012, Holz geschwärzt, ca. 7 m

Ernst Hingerl, der Bildhauer, sucht seine Objekte nicht – sie suchen ihn. Alltägliches und Wertloses gewinnt im Auge des Künstlers an Bedeutung und manifestiert sich in Arbeiten von archaischer Einfachheit und Größe. Im Schaffensprozess wird die Kettensäge zum verlängerten Arm des Künstlers. Mit großer Leidenschaft entreißt Ernst Hingerl die Gegenstände der Bedeutungslosigkeit und rückt sie ins Zentrum unserer Existenz.

Hingerl arbeitet nicht nur mit Holz, Stein, Glas, Metall und Beton, sondern oft mit Fundstücken aus der Natur. Seit den 90er Jahren kreiert der gebürtige Österreicher in seiner Atelier-Werkstatt in Pettenreuth im Landkreis Regensburg überwiegend Großskulpturen, „dreidimensionale Bilder, die irgendwie schon immer in mir vorhanden waren". In ihm – und im Sinne Michelangelos wohl auch im Baumstamm, aus dem Hingerl für die Ausstellung „Via crucis“ das beeindruckende Werk „Faulenzer“ herausgesägt hat. Die massiven Glieder des Zehner-Rosenkranzes reihen sich aus einem Stück verschlungen aneinander, harmonisch, natürlich und umso mehr von gewaltiger Wucht und Kraft.

„Faulenzer“
2012
Holz geschwärzt
ca. 7 m

zu sehen in der Ausstellung „Via crucis“ – bis 9. September in der Dominikanerkirche St. Blasius, Regensburg

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