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„Dein Kummer läßt mich nicht in Ruhe“
Annette Beisenherz (*1971)

Annette Beisenher Dein Kummer lässt mich nicht in Ruhe

Unter dem Werktitel „Madonnen des 21. Jahrhunderts“ gestaltete Annette Beisenherz 2006 bis 2007 diverse großformatige Zeichnungen und eine umfangreiche Lithografieserie. Die in Regensburg geborene und heute in Berlin lebende Künstlerin möchte mit diesen Arbeiten Beziehungsgeflechte offen legen. Vor dem Hintergrund unserer abendländischen Kulturlandschaft sollen diese Madonnenfiguren den Blick in die Gegenwart wagen. Die alte unumstößliche, ikonographisch festgelegte Wahrheit des Glaubens soll neue menschliche Aspekte unseres heutigen Denkens und Handelns erfahren. Alte Konventionen und Rollen, aber auch Abhängigkeiten und Aufopferung sollen in Frage gestellt werden.

Gestalt des Propheten I. II.
Karel Rechlik (*1950)

Karel Rechlik Gestalt des Propheten

Karel Rechlik, freischaffender Künstler aus Brünn, gestaltete zwei Bilder - Details der Prophetenantlitze - als Begleitung des mittelalterlichen Korpus. Das qualitätvolle, spätgotische Kruzifix in der Mitte (süddeutsch, um 1500) wirkt nicht nur durch eigenen expressiven Ausdruck, sondern auch durch Spuren der Zeit und Beschädigung der ursprünglichen künstlerischen Form.

Johanna Obermüller (*1938)
Fahnen und Chiffren

Fahnen und Chiffren Johanna Obermüller

Chiffren sind Zeichen oder unleserliche Schrift. Johanna Obermüllers Chiffren sind zunächst scheinbar einfach in der Form und von 1,80 m bis 4 m groß. Sie nützen das ganze Papierformat oder werden aus mehreren Teilen zusammen gesetzt. Schließlich werden die Chiffren komplexer, mehr verschlüsselt und wieder kleiner im Format. Bei etwa zwei Meter Größe haben sie eine wirkliche Länge von acht Metern.

Strahlenkreuz
Peter Wittmann (*1951)

Strahlenkreuz Peter Wittmann

„Gerade das Kreuz-Zeichen versinnbildlicht für mich alles Statische, fest Verankerte. Ebenso scheint mir das Bild, jene zweidimensionale, ebene Fläche, auf Bewegungslosigkeit und Statik zu verweisen. Malerei hingegen verstehe ich als dynamisch, als Aktion. Die Kalligraphie stellt sich mir in diesem Spannungsfeld als Methode, bei der – kurz gesagt – von bewusstem Atemrhythmus bestimmt, Druck bzw. Aufheben von Druck, auf das Malutensil (Pinsel, Stift, Finger) übertragen wird.

Blick vom Herzogspark zum Dom
Otto Baumann (1901-1992)

Otto Baumann Blick vom Herzogspark

„Schon während seiner Oberndorfer Jahre begann Baumann, sich mit dem Regensburger Stadtbild zu beschäftigen und als er dann 1959 ganz nach Regensburg zurückkehrte, wurde für ihn, der immer vom Naheliegenden sich die Welt erschloss, die Stadt fast zwangsläufig zum bevorzugten Thema seiner Malerei. Eine Stadt wie Regensburg bot dafür viele Möglichkeiten.

Andenken an den Papstbesuch
Maria Maier (geb. 1954)

Andenken an Papstbesuch Maria MaierDie Regensburger Künstlerin Maria Maier hat sich im Vorfeld des Papstbesuchs in München und in Regensburg mit der Kamera umgesehen und die Vorbereitungen in der heißen Phase im Altstadtkern beider Städte fotografiert. Ihre „Andenken an den Papstbesuch“ transportieren gemischte Gefühle. Was sie gefunden hat auf ihren Streifzügen durch das abgesicherte Gelände, zeigt verschiedene Aspekte auf und eröffnet ungewöhnliche Blicke auf das Umfeld des Großereignisses.

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