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„Wenn Engel reisen !“ – so heißt es im Volksmund, wenn alles ideal läuft, wenn das Wetter passt und auch alles andere beim Unterwegssein. Engel gelten eben als Privilegierte, als Idealgestalten. Und wenn bei uns mal etwas Besonderes vorkommt, dann berufen wir uns gerne auf dieses Ideal: hören den einen mit Engelszungen reden, wundern uns beim anderen über dessen Engelsgeduld, erklären, jemand sei einfach ein Engel, weil er gut zu uns war oder sprechen von einem Schutzengel, den wir gehabt haben. Obwohl heute vielfach die kühle Vernunft regiert, Engel bevölkern dennoch unsere Tage, als Sehnsuchtsgestalten, als Wunschbilder davon, wie wir gerne wären, als verklärte Gegenbilder dessen, wie wir wirklich sind, als die helle Seite unserer Dunkelheit.
Indem wir aber Engel in unserem Alltag zulassen, holen wir uns das hohe Ideal, das sie verkörpern, ganz nahe, mitten herein ins Leben.
Und es müssen nicht immer gleich himmlisch strahlende Lichtgestalten sein. Auch kleine Spielzeugausgaben tun ihren Dienst, in unserem Fall als nur schemenhaft gegenwärtiger Reisebegleiter in einem Rollköfferchen.
Nicht Größe und Glanz zählen, sondern schlichtes Dabeisein ist viel genug. (FF)

75 x 55 x 40 cm
Holz, S/W-Fotografie, Plexiglas
2003

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