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Das Dazwischen
Losgelassen..... und jetzt?

Loslassen, um das Alte zu verlassen, einen Sprung ins Unbekannte zu wagen, erfordert Mut.
Mut, in der Luft zu hängen, nicht zu wissen, was kommt. Mut, das Dazwischen auszuhalten.

Der Raum dazwischen, das Alte losgelassen, das Neue noch nicht erfasst, ist ein schwer zu ertragender Zustand.

Doch ohne dieses Loslassen und ohne den Sprung in die Leere würden wir zerreißen.
Zwischen zwei Polen stagnieren, regungslos dazwischen hängen bleiben, unbewegt.

Immer wieder stehen wir vor Entscheidungen, die Mut verlangen.
Entscheidungen, das Gewohnte zu verlassen, um neue Wege zu gehen.
Und immer wieder schleicht sich die Angst ein vor dem Dazwischen. Vor dem Unbekannten.

Bevor sich der Nebel lichtet, der Vorhang sich hebt zum nächsten Akt des Lebens.
Vor dem Moment, in dem wir die Luft anhalten, dem Leben nicht trauen, Befürchtungen haben, Angst vor dem Verfehlen des neuen Halts.

Im Dazwischen türmen sich Zweifel vor mir auf, das Losgelassenhaben zu bereuen.

Doch im Vertrauen auf Gott weiß ich, dass da jemand ist, der mir Halt gibt, mich dazu ermutigt, immer wieder neu den Sprung ins Leben und in die Lebendigkeit zu wagen.
Das unsichtbare Netz, die Hand Gottes , die mich auffängt, sollte ich wirklich fallen. (Andrea Zrenner)

"Das Dazwischen" ist ab 19. Oktober 2019 in der Pfarrkirche St. Margaretha in Pettendorf ausgestellt.

„Das Dazwischen“
30 x 30 cm
insges. 2,13 cm
3D-Druck, Nylon mit Wachs
2019

 

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