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Maria Maier (*1954)
Augenblick - Auf Wolken

Maier Augenblick

„Augenblick – auf Wolken“, ein siebenteiliges Werk aus Öl, Kohle und Schellack auf Transparentpapier. 1993 hatte Maria Maier es begonnen, für die Ausstellung zum Thema „Sehnsucht“ hat sie es neu bearbeitet und vollendet. Figurativ und abstrakt berühren die einzelnen Szenen, auf Wolken schwebend.

Ulrike Möschel (*1972)

Es war mir nicht gelungen,
Dir eine silberne Hängematte zu erklären

kunstwerkdesmonatsaugustEine Hängematte, geknüpft aus dünnem Silberdraht. Sie ist mit bloßem Auge kaum noch zu erkennen. Die Hängematte ist ihrer Funktion beraubt, das Gewicht eines Menschen könnte sie nicht tragen.

Lois Anvidalfarei (*1962)
igitur 2014

Anvidalfarei Juli

Die intensive, existentielle Körperlichkeit dieser Bronzeskulptur berührt. Unmittelbar erzählt sie in ihrer Haltung und ihrer atmenden Oberfläche von Schmerz, Ausgeliefertsein, von Rückzug in sich selbst, um Schutz zu finden.

Sebastian Omatsch (*1984)
Wasserturm

Omatsch Juni

„Der Regen macht alle gleich. Irgendwann trifft er jeden, und wenn der Regen fällt, ist jeder jedem anderen gleich – niemand ist besser, niemand ist schlechter, alle sind sie ein und dasselbe.“

Albrecht Dürer (1471-1528)
Die Philosophie

Duerer Mai

Die Philosophie in Gestalt einer Frau (philosophia) sitzt mit drei Büchern in der rechten Hand und einem Szepter in der linken auf einem Thron. Vor ihr hängt ein Stoffstreifen mit sieben griechischen Buchstaben zwischen einem Phi und einem Theta, die für die sieben artes liberales – die einem frei geborenen Mann angemessenen Künste – stehen (die Reihenfolge von unten nach oben: Grammatik, Logik, Rhetorik, Arithmetik, Geometrie, Astronomie, Musik). Die Darstellung ist umgeben von einem Pflanzengebinde.

Heiliger Dominikus, um 1700

Dominikus April

Am 22. Dezember 1216 bestätigte Papst Honorius III. den Predigerorden. Das Ölgemälde zeigt vor architektonischer Kulisse den Gründer Dominikus von Caleruega (ca. 1170-1221) mit seinen Attributen, die von seinem Wirken und seiner Verehrung zeugen. Vor der Balustrade, die den tiefenräumlichen Landschaftsausblick begrenzt, sitzt das Hündchen mit der Fackel als Bild der dominikanischen Legende.