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"Maria Immaculata" von Johann Franz Perdeth

Maria Immaculata

Eine der ältesten Darstellungen der "Maria Immaculata" im Bistum Regensburg befindet sich heute in der kleinen Wallfahrtskirche St. Bäumel bei Thalmassing südlich von Regensburg. Das 2,40 auf 1,60 m große Altarblatt wurde 1673 ursprünglich im Bruderchor der Klosterkirche von Karthaus-Prüll auf dem neu errichteten Marienaltar durch Prior Arnold Münzenthaler (1663-1677) aufgestellt. Das Altarbild malte der Salzburger Maler Johann Franz Perdeth. Als Stifter gilt der Kölner Kurfürst, Erzbischof Max Heinrich von Bayern.

Triptychon von Miloslav Celakovský

Celakovsky AbendmahlMiloslav Celakovský, geboren 1931, lebt in Sušice (Schüttenhofen) in der tschechischen Republik, wo er als Kunsterzieher arbeitet. Möglicherweise hat ihn gerade die bemerkenswerte Böhmerwaldschaft dazu gebracht, in seinem malerischen Schaffen die Vielgestaltigkeit der Schöpfung einzufangen. Häufig widmete er seine Aufmerksamkeit auch der Situation der Menschen, insbesondere der Kinder.

Stele von Josef Holzer

Josef Holzer Ausschnitt

Der Regensburger Josef Holzer, 1953 in Mangolding geboren, ist Bildhauer, Maler und Installationskünstler, der seit vielen Jahren sozialkritische Werke entwirft. In seiner Stele integriert Josef Holzer einen menschlichen Kopf aus Blei im bearbeiteten Sandsteinquader. Sein Werk wächst aus dem Material hervor. In seiner Arbeit mit Werkstoffen aus der Natur, mit Fundstücken, formt er das Gewöhnliche zum Ungewöhnlichen, wird in der Komposition von Mensch und Stein die herausfordernde Spannung zwischen dem Vergänglichen und einer Ewigkeit spürbar.

"Schmerzensmann" von Walter Zacharias (1919-2000)

Walter Zacharias SchmerzensmannEin kleiner Kasten aus grob geschreinertem Holz, darin ein kopfgroßes Stück Baumstamm mit einem Kronreif aus einem alten Hanfseil. Zwei große Astanschnitte am Stamm schauen wie magische Augen aus der offenen Türe. Die Bauelemente dieses Objekts sind so einfach, dass von ihnen etwas Irritierendes ausgeht, aber im selben Zuge auch eine tiefe unterbewusste Faszination.

"Der Gute Hirt" von Johannes Potzler (*1957)

Der gute Hirt PotzlerIn der Figur des Guten Hirten sind im Verlauf der Zeit vielschichtige Bezüge und Traditionen verschmolzen: die uralten Vorstellungen vom Hirten als König, mythologische Gestalten und Tugend-Personifizierungen der Antike und die reichen Überlieferungen des Alten wie des Neuen Testaments. Dem Höhepunkt des Hirtenbildes im 10. Kapitel des Johannesevangeliums mit seiner Vergegenwärtigung des Todes (Joh. 10,11) und Verheißung ewigen Lebens (Joh. 10,28) kann man im Sinne der typologischen Betrachtung die großartige Schau des Propheten Ezechiel (Kap 34) zur Seite stellen, die die Metaphorik des Evangelisten vorwegnimmt und in eine Vision des messianischen Reiches mündet.

Noli me tangere (lat.: Berühre mich nicht)

Noli me tangere

Christus weist diesen Spruch am Ostermorgen an Maria Magdalena, die zum Grab gekommen war und es leer fand. Sie informierte Petrus und kehrte mit ihm und zwei anderen Jüngern zur leeren Grabstätte zurück. Nachdem sie Petrus und die Jünger von der Richtigkeit der Nachricht überzeugt hatte, verließen diese den Ort. Allein blieb Maria Magdalena zurück.