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Der Blick auf das Kreuz Jesu Christi steht im Mittelpunkt der hier in der Kirche ausgestellten Arbeit des Künstlers. Auf einem Jura-Block, der wie eine Schwelle vor dem Betrachter liegt, erwächst ein Bronzestab, aus dem die Figur des Gekreuzigten herauswächst. Der Stab erinnert an einen Pilgerstab, an dem sich der Betrachter beim gedanklichen Überschreiten der Schwellen seines Lebens festhalten kann. „Sich aufrichten lassen“, „sich festhalten können“, „seinen Lebensweg weitergehen, auch wenn es nicht leicht fällt“, das sind Momente dieser besonderen Begegnung mit Christus. Sein Anblick will dem Betrachter neue Kraft geben.
Das Bildnis des Gekreuzigten empfängt den Betrachter nicht in der klassischen Haltung eines toten Leichnams am Holzkreuz, sondern in der aufgerichteten Position des Auferstandenen. Sein Kopf ist aufrecht und kraftvoll, die Hände vom Kreuzbalken gelöst. Die Handflächen zeigen in entgegengesetzte Richtungen: die eine Hand wirkt beschützend, behütend, bergend mit der Hand-öffnung nach unten; die andere erhebend, erleich-ternd, aufrichtend mit der Handöffnung nach oben.

„Christus auf Augenhöhe“ ist nicht nur eine Höhenangabe für die ca. 1,75 m hohe Plastik, sondern das Motiv der Barmherzigkeit Gottes schlechthin. Gott begegnet dem Menschen „auf Augenhöhe“. Darin wird seine große Barmherzigkeit sichtbar, spürbar und erlebbar. „Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters“ (Papst Franziskus).